Der Wettlauf mit der Zeit im Fall einer Lawinenverschüttung.
In den Alpen sterben jedes Jahr etliche Freerider, Skitourengeher und Schneeschuhgeher bei Lawinenunfällen. Etwa 70% aller Lawinenopfer sterben den Erstickungstod, 25% an Verletzungen und 5% an der allgemeinen Unterkühlung. Jegliches Mittel, welches mithilft, die Opferzahl zu verringern, muss befürwortet werden. Dazu gehören, LVS, ABS Airbag, Lawinenball, Recco und AvaLung. Trotz immer modernerer Rettungsmittel darf man nie vergessen: Lawinengefahr bedeutet immer auch Lebensgefahr!
AvaLung ermöglicht längeres Atmen in der Lawine
Das von Black Diamond entwickelte und patentierte System der AvaLung™ besteht aus einer mechanischen Atemhöhle, durch die beim Einatmen mittels eines Schlauchsystems und eines Mundstückes die Luft aus dem Schnee entnommen werden kann. Durch eine Ventil wird beim Ausatmen die CO2-haltige Atemluft wieder am Rücken des Verschütteten ausgeblasen. Daher ist es wichtig, das die AvaLung™ auf der Jacke getragen wird.
Das AvaLung™ System aus der Black Diamond Back Country Produktgruppe wird in verschiedenen Varianten angeboten:
- AvaLung™ II als reiner Schultergurt
- Integriert in Black Diamond Rucksäcke für Skitouren und Freeride
Fazit
Die Verwendung des AvaLung™ Systems ist, wie auch die Verwendung von allen anderen Rettungsmitteln, keine Überlebensgarantie! Sie kann lediglich ergänzend zum LVS-Gerät die Zeit für die Bergung im Fall einer Verschüttung verlängern.