Pulse Barryvox von Mammut mit neuer Software
Das Barryvox Pulse LVS-Gerät von Mammut, welches mittlerweile seit 3 Jahren auf dem Markt ist, erfährt in diesem Winter eine erhebliche Neuerung. Das Gerät, welches so entwickelt wurde, dass über eine wireless Schnittstelle Software-Updates aufgespielt werden können, gehört seit seiner Einführung zur obersten Riege der Drei-Antennen-Geräte, die auch Mehrfachverschüttungen durch Signaltrennung einfach auflösen können.
Als momentan einzigstes LVS-Gerät am Markt verfügt das Pulse Barryvox außerdem über eine Funktion, die es ermöglicht Vitaldaten zu senden und zu empfangen, was vor allem für Rettungskräfte eine sinnvolle Erweiterung des Funktionsumfangs darstellt, den “Normalnutzer” allerdings mehr überfordert, als dass es nützt. Unter anderem wurde aus diesem Grund die Software überarbeitet und bietet jetzt in der Version 3.0 die Möglichkeit zwischen zwei Benutzerprofilen (Basic und Advanced) zu wählen.
Das Basic-Profil verfügt das Barryvox Pulse LVS hierbei über die gleiche Sende- und Empfangsleistung wie das Advanced-Profil, ist allerdings auf die wesentlichen Funktionen reduziert und arbeitet ausschließlich im digitalen Modus. So wurde z.B. auf die Möglichkeit verzichtet im Basic-Profil Verschüttete manuell selektieren zu können, d.h. es wird nunmehr immer der nächstliegende Verschüttete angezeigt. Außerdem werden im Basic-Modus keine Vitaldaten angezeigt, sondern nur gesendet. Für 90% aller Anwender dürfte das Basic-Profil demnach die richtige Wahl sein, die eine einfachere Handhabung ermöglicht und im Fall der Fälle weniger Fehlerquellen durch falsche Handhabung zulässt.
Im Gegensatz zum Basic-Profil richtet sich das Advanced-Profil an Profis für Lawinensicherheit, wie z.B. Rettungskräfte und Bergführer, und ermöglicht neben dem digitalen Modus auch ein Umschalten in den analogen Modus, was eine größere Reichweite beim Erstempfang zur Folge hat. Neben dieser Funktion werden nach wie vor die Vitaldaten übertragen, was in der Praxis Rettungskräften eine Hilfestellung sein kann, da diese auch im Gerät des Verschütteten gespeichert werden und abrufbar sind. Neben diesen spezifischen Verbesserungen wurde das Barryvox Pulse auch im Allgemeinen verbessert, was in beiden Profilen durch folgende Neuerungen zeigt:
- erstmalig Nummerierung der Verschütteten bei Mehrfachverschüttungen
- dynamische Feinortungsanzeige
- bessere Ablesbarkeit der Entfernungsanzeige
- verbesserte Signaltrennung und verbesserte Reichweite auf der Y-Achse
Insofern bestätigt das Pulse Barryvox diesen Winter wieder den Anspruch auf einen Platz in der ersten Liga der LVS-Geräte und eignet sich für den absoluten Neueinsteiger in die Materie ebenso, wie für den Profi. Geräte mit alter Software können übrigens problemlos gegen eine geringe Servicegebühr durch den Fachhandel (z.B. bei Bergzeit) mit der Firmware 3.0 versehen werden.
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…. beim Einschalten des Pulse mit neuer Software erscheint kurz der Text “Firmware 3.0″.
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