Test Lawinenschaufel

Januar 10, 2009

 

Bergrettung Tirol beim Ortovox Lawinenschaufel Praxistest

Bergrettung Tirol beim Ortovox Lawinenschaufel Praxistest

Der große Ortovox Lawinenschaufel Test – durchgeführt von der Bergrettung Tirol.

Von Ortovox eingeladen, unterzogen die Bergretterinnen, Bergretter und das Ausbildungsteam der Bergrettung Tirol vom 3. – 5. Mai 2008 verschiedene Schaufelmodelle einer sorgfältigen, standardisierten Lawinenschaufel Praxis-Untersuchung. Neben dem Einfluss verschiedener Schaufelmodelle auf die Zeit bis zum Vorstoß zu den Atemwegen des Verschütteten wurden auch verschiedene Techniken des Ausgrabens untereinander verglichen. Lassen Sie sich von den Ergebnissen überraschen.

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100 Jahre Gasser Rodel

Januar 9, 2009

 
Tradition verpflichtet, vor allem im Rodelbau.

Wehe einer sagt zu einem richtigen Rodel, Schlitten. Der hat sich von Anfang an schon disqulifiziert. Rodeln ist für viele, zu einer Leidenschaft geworden. Am einfachsten erkennt man den Unterschied zwischen Schlitten und Rodel an den Kufen, die beim Rodel nicht parallel auf dem Untergrund aufliegen sondern einen Winkel bilden. Durch diesen Winkel lässt sich der Rodel durch Gewichtsverlagerung ohne Fußbremse durch die Kurve lenken. Dazu kommen bei Sportrodeln eine beweglich gelagerte Verbindung der oberen Längsstange mit dem aufgebogenen Kufenholz. Diese Beweglichkeit gibt dem Rodler die Möglichkeit mit hohem Tempo seinen Rodel durch die Kurve gleiten zu lassen.

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Schneebrettlawine

Dezember 27, 2008

 
Neues Modell stellt bisherige Erklärungsversuche für die Entstehung von Schneebrettlawinen in Frage!

„Je flacher das Gelände, umso geringer das Risiko eine Schneebrettlawine auszulösen“, so die weit verbreitete Auffassung. Dass dies nicht unbedingt der Fall sein muss, zeigen neue Ergebnisse aus der Materialforschung, die Joachim Heierli und Michael Zaiser von der Universität Edinburgh in Schottland und Peter Gumbsch vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und vom Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik IWM in Freiburg im Magazin Science (Vol. 321, Nr. 5886 vom 11. Juli 2008) veröffentlichen. Ihr Modell berücksichtigt das Zusammenspiel der Entstehung und Ausbreitung von Rissen und der Reibung innerhalb von Schneefeldern und liefert wichtige Hinweise für Skifahrer in Bezug auf die Verursachung von Lawinen.

Lawinensicherheit
Beispiel einer aus der Ferne ausgelösten Schneebrettlawine. Die Bruchauslösung wurde durch einen Feldarbeiter oben auf dem Kamm eingeleitet. Obwohl die Reibungskräfte erst im Steilhang überwunden wurden, konnte sich der Bruch dennoch durch den Zwischenabschnitt ausbreiten. Diese Gegebenheit lässt sich mit dem vorgeschlagenen Modell auf natürliche Weise erklären. Foto A. Duclos, www.data-avalanche.org 
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Lawinensonden

November 5, 2008

 
LVS hat fast jeder Tourengeher, Schaufel die meisten. Aber Sonde ?

Wenn Risikomanagement und Tourenplanung versagt haben und eine Lawine einen Tourenskifahrer, Schneeschuhgeher oder Freerider verschüttet hat, läuft die Uhr: Spätestens nach 15 Minuten sinken die Überlebenschancen extrem. Die Kameradenrettung started mit dem LVS Gerät. 

In den letzten Jahren wurden viele neue Geräte und Suchstrategien – vor allem für die zeitaufwendige Punktortung und die komplizierte Mehrfachverschüttung – entwickelt und getestet. Doch die Rettung ist erst nach dem Ausgraben eines Verschütteten beendet !!! Nach aktuellen Studien kostet aber gerade diese Suche bis zu 90 Prozent der Zeit. Daher ist eine optimale Ausrüstung und natürlich eine richtige Technik bei der Suche lebenwichtig für den Verschütteten. Hier bietet der Fachhandel komplette LVS Sets (LVS Gerät, Schaufel und Lawienensonde) an.

Der entscheidende Unterschied

Lawinensonden werden nur ungern in den Rucksack gepackt, obwohl in vielen Versuchen bewiesen worden ist, daß erst durch die Zuhilfenahme der Lawienensonde die Bergungszeit eines Verschütteten dramatisch verkürzt werden kann. Fängt man nach der Punktortung mit dem LVS Gerät an der falschen Stelle an zu graben (und dies kann nur einen Meter neben dem Verschütteten sein), geht wertvolle Zeit verloren, die über Leben und Tod enscheiden kann. Die Lawinensonde ist daher im Winter ein unverzichtbarer Bestandteil der Sicherheitsausrüstung von Skitouren Geher, Schneeschuh Wanderer und Freerider.

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Recco® Lawinen Rettungssystem

Oktober 29, 2008

 
Sicherheit abseits der Piste

RECCO® ist ein Lawinenverschüttetensuchsystem, das weltweit von 600 Organisationen eingesetzt wird, um bei der erfolgreichen Bergung von Verschütteten zu helfen. Die Technologie wurde 1983 zum ersten Mal vorgestellt, nachdem sie Magnus Granhed aufgrund einer persönlichen Erfahrung mit einem Lawinenunglück gemeinsam mit dem Royal Institute of Technology Stockholm entwickelt hat. Seither konnte sich das System in diesem Bereich erfolgreich etablieren und wird von einem ausgedehnten Netzwerk großer Wintersportorte, Heliskiing-Unternehmen und Bergrettungsorganisationen in Europa, Japan und Nordamerika eingesetzt.

Die Funktionsweise:

Das RECCO®-System ermöglicht dank harmonischem Radar eine schnelle, direktionale Bestimmung der exakten Lage eines Verschütteten. Das zweiteilige System besteht aus dem RECCO®-Detektor und dem  RECCO®-Reflektor

Der Erfolg des RECCO®-Systems hängt mit der Bedienung des RECCO®-Detektors zusammen. Mit diesem Lawinenverschüttetensuchgerät können die Suchmannschaften Verschüttete, die mit RECCO®-Reflektoren ausgestattet sind, lokalisieren. Das tragbare Gerät ist nicht für eine individuelle Suche gedacht, aber in den Händen von erfahrenem, professionellem Suchpersonal ermöglicht es die effiziente Lokalisierung eines Verschütteten mit Reflektor. Die Detektoren, die strategisch in den Wintersportgebieten platziert sind, werden von Pistendiensten, Heliskiing-Unternehmen und Rettungsmannschaften bedient.

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