LVS Geräte 2010/ 11

Oktober 30, 2010

 
Übersicht LVS Geräte Winter 2010/11

Für den Winter 2010/11 stehen am Markt 13 LVS Geräte zur Verfügung. Der folgende Beitrag soll daher etwas Licht ins Dunkel dieses Technikdschungels bringen und bei der Auswahl des richtigen LVS-Geräts helfen. Die alphabetische Reihenfolge startet bei A wie Arva und endet bei P wie Pieps.

Arva
Der französische Hersteller Arva hält diesen Winter drei LVS-Geräte vor – das Link, das 3Axes und das Evolution LVS-Gerät.

Arva Link LVS

Arva Link LVS-Gerät
Das Link ist das Topgerät von Arva und steht den Premium-LVS-Geräten anderer Hersteller von der Technik her in nichts nach. Besonders hervorzuheben ist die handliche Größe des LVS-Gerätes und eine vom Hersteller angebene Erstempfangsreichweite von 80m, was beachtlich ist. Das Link LVS-Gerät kann schwierige Mehrfachverschüttungen lösen bzw. die Signale voneinander unterscheiden. Als zweites LVS-Gerät am Markt kann es die Vitaldaten, die bisher nur das Pulse LVS-Gerät von Barryvox erfasst, ebenfalls erfassen bzw. senden. Das Link LVS-Gerät verfügt über einen digitalen und analogen Modus. Was bisher allerdings ungewiss ist, ist das genaue Auslieferungsdatum. Es bleibt also abzuwarten ob es die Franzosen diesen Winter schaffen werden, da es bereits der zweite Anlauf ist, das Arva Link LVS-Gerät auf den Markt zu bringen.

Arva 3Axes LVS-Gerät
Wie der Name schon sagt, verfügt das LVS-Gerät über drei Antennen und kann im analogen oder im digitalen Modus betrieben werden. Der analoge Modus dürfte allerdings den geübten Rettern vorbehalten bleiben bzw. erfordert fundierte Kenntnisse und Training mit dem LVS-Gerät. 60m Erstempfangsreichweite und eine übersichtliche Bedienung machen das 3Axes zu einem soliden LVS Gerät, auf das man sich verlassen kann. Mehrfachverschüttungen kann es durch eine kurzfristige Unterdrückung eines Signals halbwegs leicht lösen und zeigt an ob man mit zwei oder mehreren Verschütteten zu rechnen hat.

Arva Evolution (Evo3)
Das vermeintlich einfachste LVS-Gerät von Arva verfügt ebenfalls über drei Antennen, arbeitet aber im Gegensatz zum 3Axes nur digital. Die Signalverarbeitung erfolgt schnell, wenn auch etwas langsamer als beim 3Axes. Die kurzfristige Signalunterdrückung bei Mehrfachverschüttungen funktioniert auch beim Evolution LVS-Gerät. Ebenso wird auf dem Display angezeigt, ob man es mit einer Mehrfachverschüttung zu tun hat. Mit dem Evolution erhält man recht viel Gerät für einen moderaten Betrag.

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Lawinensonden

November 5, 2008

 
LVS hat fast jeder Tourengeher, Schaufel die meisten. Aber Sonde ?

Wenn Risikomanagement und Tourenplanung versagt haben und eine Lawine einen Tourenskifahrer, Schneeschuhgeher oder Freerider verschüttet hat, läuft die Uhr: Spätestens nach 15 Minuten sinken die Überlebenschancen extrem. Die Kameradenrettung started mit dem LVS Gerät. 

In den letzten Jahren wurden viele neue Geräte und Suchstrategien – vor allem für die zeitaufwendige Punktortung und die komplizierte Mehrfachverschüttung – entwickelt und getestet. Doch die Rettung ist erst nach dem Ausgraben eines Verschütteten beendet !!! Nach aktuellen Studien kostet aber gerade diese Suche bis zu 90 Prozent der Zeit. Daher ist eine optimale Ausrüstung und natürlich eine richtige Technik bei der Suche lebenwichtig für den Verschütteten. Hier bietet der Fachhandel komplette LVS Sets (LVS Gerät, Schaufel und Lawienensonde) an.

Der entscheidende Unterschied

Lawinensonden werden nur ungern in den Rucksack gepackt, obwohl in vielen Versuchen bewiesen worden ist, daß erst durch die Zuhilfenahme der Lawienensonde die Bergungszeit eines Verschütteten dramatisch verkürzt werden kann. Fängt man nach der Punktortung mit dem LVS Gerät an der falschen Stelle an zu graben (und dies kann nur einen Meter neben dem Verschütteten sein), geht wertvolle Zeit verloren, die über Leben und Tod enscheiden kann. Die Lawinensonde ist daher im Winter ein unverzichtbarer Bestandteil der Sicherheitsausrüstung von Skitouren Geher, Schneeschuh Wanderer und Freerider.

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Recco® Lawinen Rettungssystem

Oktober 29, 2008

 
Sicherheit abseits der Piste

RECCO® ist ein Lawinenverschüttetensuchsystem, das weltweit von 600 Organisationen eingesetzt wird, um bei der erfolgreichen Bergung von Verschütteten zu helfen. Die Technologie wurde 1983 zum ersten Mal vorgestellt, nachdem sie Magnus Granhed aufgrund einer persönlichen Erfahrung mit einem Lawinenunglück gemeinsam mit dem Royal Institute of Technology Stockholm entwickelt hat. Seither konnte sich das System in diesem Bereich erfolgreich etablieren und wird von einem ausgedehnten Netzwerk großer Wintersportorte, Heliskiing-Unternehmen und Bergrettungsorganisationen in Europa, Japan und Nordamerika eingesetzt.

Die Funktionsweise:

Das RECCO®-System ermöglicht dank harmonischem Radar eine schnelle, direktionale Bestimmung der exakten Lage eines Verschütteten. Das zweiteilige System besteht aus dem RECCO®-Detektor und dem  RECCO®-Reflektor

Der Erfolg des RECCO®-Systems hängt mit der Bedienung des RECCO®-Detektors zusammen. Mit diesem Lawinenverschüttetensuchgerät können die Suchmannschaften Verschüttete, die mit RECCO®-Reflektoren ausgestattet sind, lokalisieren. Das tragbare Gerät ist nicht für eine individuelle Suche gedacht, aber in den Händen von erfahrenem, professionellem Suchpersonal ermöglicht es die effiziente Lokalisierung eines Verschütteten mit Reflektor. Die Detektoren, die strategisch in den Wintersportgebieten platziert sind, werden von Pistendiensten, Heliskiing-Unternehmen und Rettungsmannschaften bedient.

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