Skihelm – Kopfschutz und Kopfschmuck zugleich.
Gehörst Du noch zu denen, die keine Skihelm tragen? Weil Du glaubst, dass ein Skihelm schwer ist, unbequem ist und Dich als “ängstliches Weichei” gelten lässt. Dann gehörst Du einer aussterbenden Gattung an.
Bald ist der Skifahrer mit Mütze auf der Piste ausgestorben. Und unter Freeridern gehört ein cooler Helm schon seit längerem zur Sicherheitsausrüstung im Gelände und dient gleichzeitig als cooles Outfit, welches farblich und im Design den Spirit seines Trägers zusätzlich betont.
Dass ein Skihelm im Fall eines Sturzes die einzige Knautschzone ist, die ein Skifahrer hat, muss sicherlich nicht extra erklärt werden. Und die Geschwindigkeiten mit denen heute Freerider und Pistenskifahrer mit Carver unterwegs sind, liegen oft sogar noch im Abfahrten mit dem Mountainbike im Sommer. Geschwindigkeiten von 50km/h und mehr sind bei ambitionierten Skifahrern keine Seltenheit.
Hat sich nun endlich entschlossen, der wachsenden Zahl von Skifahrern mit Helm beizutreten, dann wäre eine Kaufberatung Skihelme empfehlenswert bevor man zum den nächsten Sportladen läuft. Skihelme kann man grob in zwei Gruppen einteilen.
Skihelme in Hardshell Bauweise
- Außenschale und Innenschale werden getrennt gefertigt und später durch Klebung oder ähnliches verbunden
- Bestitzen eine härtere Außenschale (z.B. Carbon) und somit einen besseren Schutz
- Zwischen Außen- und Innenschale können weitere dämpfende Elemente integriert werden
- Besitzen in der Regel eine bessere Belüftung
Skihelme in InMold Bauweise
- Außenschale und Innenschale werden in einem einzigen Prozess gleichzeitig geformt und verbunden
- Sind dadurch viel leichter
- Können dadurch günstiger produziert werden
- Haben in der Regel eine schlechtere Belüftung
Damit ist klar, dass Skihelme in Hardshell Bauweise ein Muss für ambitionierte Skifahrer bis hin zu Rennskifahrern sind. Aber auch wir an Sicherheit und Komfort nicht sparen will, sollte auf die teurere Hardshell Bauweise beim Skihelm setzen.
Gleich wichtig wie die richtige Bauweise ist der perfekte Sitz des Skihelms. Denn ein Skihelm der nicht perfekt sitzt (= bequem und trotzdem ohne Spiel), wird sein Dasein sonst nur Zuhause im Keller verbringen. Drum gilt hier: anprobieren, eine Zeit auflassen, nächsten probieren, wieder eine Zeit tragen usw.
Eine Verstellmöglichkeit im Nacken kann den Sitzkomfort verbessern. Sitzt der Helm perfekt und hat der Helm keine Verstellmöglichkeit, dann kann er genau so gekauft werden. Wesentlich zum Komfort sorgt die Polsterung der Innenschale. Diese sollte herausnehmbar und waschbar sein, hautfreundlich und atmungsaktiv sein und fürs Frühjahr nicht zu warm. Lieber bei Eiseskälte noch eine elastische, enganliegende Mütze verwenden.
Um sich von Mitbewerbern abzuheben, haben fast alle Helme etliches an Gimmicks wie austauschbare Designelemente oder integrierte Kopfhörer. Da muss jeder wissen was er braucht. Wichtig ist in jedem Fall eine gute Befestigung der Skibrille am Helm, dazu sollte der Skihelm eine Gurtbandhalterung hinten am Helm für die Skibrille haben.
Online Seiten, die von Interesse sein können:
>> Skihelm Kaufberatung
>> Online Lawinenkurs
>> Telemark in Chile

Verfasst von bergklaus 




